27. Februar 2018

Lektüreabend zum Jesusgebet (1835)

Leitung: Wilfried Dettling SJ

dienstags 19.00 - 20.30 Uhr
Kosten für alle drei Abende: 15 €

„Der Name Jesu beinhaltet das ganze Evangelium.“
(Theophan der Klausner)

Die Frage nach Gott hat Menschen schon immer fasziniert. Kann man mit Gott in Beziehung treten? Wenn ja, was heißt das und wie soll das gehen? Gebet ist der Weg, der uns in die Beziehung mit Gott bringt. Und Beten ist das konkrete Beschreiten dieses Weges.

Das Christentum kennt hierfür viele Wege. Einer davon ist das Jesusgebet, eine Gebetsweise, die seit einigen Jahrzehnten von sehr vielen neu entdeckt wird. In vielerlei Variationen ist uns das Jesusgebet heute als „inneres Gebet“, „stilles Gebet“, „Ruhegebet“, „Herzensgebet“, „centering prayer“ oder als „Ein-Wort-Gebet“ bekannt. Ursprung dieser Gebetsweise ist Jesus selbst, der seine Jünger einmal aufforderte, „allezeit zu beten“ (Lk 18,1).

Das unablässige Gebet wurde von den Wüstenvätern des 4. und 5. Jahrhunderts gepflegt. Sie gaben ihre praktischen und konkreten Anregungen und Erfahrungen an suchende Menschen weiter. Vor allem Evagrius Ponticus (345–399), Johannes Cassian (360–435) und Johannes Klimakos (†649) sind hierfür beredte Zeugen. Über die Mönche vom Berg Athos gelangte das Jesusgebet zunächst nach Russland, von wo aus es dann auch in der Westkirche Fuß fassen konnte. Im 19. Jahrhundert entstand eine Sammlung von Schriften, die Philokalie, in der die wichtigsten Erfahrungen und Lehren zum Jesusgebet zusammengefasst sind. Darüber hinaus veröffentlichte ein anonymer Autor ein Buch mit dem Titel „Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers“. Neben der Bibel sind diese beiden Veröffentlichungen bis heute die wichtigsten Quellen der spirituellen Tradition des Jesusgebetes.

Zum Ablauf
  • An drei Abenden werden wir uns mit einer Auswahl dieser Texte beschäftigen.
  • Die Zeugnisse werden in den historischen und theologischen Zusammenhang eingebunden und mit Blick auf ihre Bedeutung für das persönliche Beten erschlossen.
  • Darüber hinaus gibt es an jedem Abend konkrete Hinweise, die für die Praxis des Jesusgebetes im Alltag hilfreich sind.
  • Die Abende können unabhängig voneinander besucht werden.
  • Anmeldung ist erforderlich.

Termine: 27.02. / 06.03. / 13.03.2018

Hinweise zum Jesusgebet und zu den Hintergründen dieser Gebetsweise
 
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